Rechtswissenschaftliche*r­Mitarbeiter*in­für­das­Fachgebiet­"Rechtswissenschaftliche­Umweltfragen"
Über diesen Job
Für das Fachgebiet „Rechtswissenschaftliche Umweltfragen“ sucht das Umweltbundesamt eine*n rechtswissenschaftliche*n Mitarbeiter*in, um interdisziplinäre Projekte zur Förderung energetischer Modernisierungen in Wohnungseigentümergemeinschaften zu unterstützen. Die Position erfordert ein abgeschlossenes Hochschulstudium in Rechtswissenschaften, Interesse an der Schnittstelle von Recht und Ökonomie sowie Teamarbeit. Flexible Arbeitszeiten, ein modernes Arbeitsumfeld und zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten warten auf Sie. Bewerben Sie sich bis zum 26. Mai 2026 und gestalten Sie mit uns die Zukunft!
Aufgaben
- Empirische Analyse realer Entscheidungsprozesse, Lastenverteilungen und typischer WEG-Charakteristika durchführen
- Rechtswissenschaftliche Analyse von Entscheidungen und Kostenverteilungen unter geltendem Recht durchführen
- Entwicklung von tragfähigen Lösungen für Hemmnisse in Recht, Praxis und Entscheidungslogik
- Koordination des Teilvorhabens zu rechtlichen Rahmenbedingungen für Modernisierungsmaßnahmen in der GdWE
- Durchführung rechtsdogmatischer Analysen zum Wohnungseigentumsgesetz
- Bestimmung und Darstellung von Zusammenhängen zwischen Entscheidungsinhalten und formalen Anforderungen
- Entwicklung ergänzender und alternativer Gesetzesinterpretationen
- Berücksichtigung von Interaktionen, Finanzierungsoptionen, Minderheitenschutz, Begründungsanforderungen und Prognoseunsicherheiten
- Erstellung von Beiträgen zu rechtlich zu beurteilenden Fallkonstellationen für empirische Modernisierungsbeispiele
- Strukturierung von Beiträgen nach rechtlich relevanten Kategorien
- Erstellung von Beiträgen zur empirischen Analyse der Entscheidungsprozesse in GdWEs
- Erstellung von Beiträgen zur institutionenökonomischen Analyse und zur Ergebnisintegration
- Leitung des Arbeitspakets zum Praxistransfer durch Organisation des Austauschs mit Praxisakteuren zur Verwertung der Projektergebnisse
Anforderungen
- Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium in Rechtswissenschaften, idealerweise mit zusätzlichen Qualifikationen wie Promotion oder zweitem Staatsexamen
- Erfahrung in der Anwendung moderner Informationssysteme zur Unterstützung juristischer Analysen und Entscheidungsprozesse
- Interesse an interdisziplinärer Arbeit an der Schnittstelle zwischen Recht, Technik und Ökonomie, besonders im Bereich energetische Modernisierungen
- Verständnis für ökonomische Sachverhalte und deren juristische Gestaltung, um praxisnahe Lösungen zu entwickeln
- Bereitschaft, sich in fachfremde wissenschaftliche Methoden einzuarbeiten und neue Perspektiven zu erkunden
- Fähigkeit zu selbstständigem und eigenverantwortlichem Handeln, gepaart mit Teamarbeit und interdisziplinärem Austausch
- Ausgezeichnete Kommunikationsfähigkeit mit Genderkompetenz zur Förderung eines diversitätsgeprägten Arbeitsumfelds
- Sehr gute deutsche Sprachkenntnisse in Wort und Schrift für präzise schriftliche und mündliche Kommunikation
- Erfahrung im Projektmanagement, um Projekte effektiv zu koordinieren und zu leiten
- Erfahrung im Verfassen wissenschaftlicher Texte und juristischer Beratungstexte, um umfassende Analysen und Empfehlungen zu erstellen
- Kompetenz in öffentlichem Auftritt, beispielsweise in Vorträgen und Podiumsdiskussionen zur Präsentation von Forschungsergebnissen
- Erfahrung in der Gestaltung von Inhalten für soziale Medien zur Verbreitung von Projektergebnissen
Benefits
- Flexibles Arbeiten
- Gleitzeit
- Teilzeitmöglichkeiten
- Öffentlicher Dienst
- Tarifvertragliches Entgelt
- Altersvorsorge
- Jahressonderzahlung
- Gesundheitsförderndes Arbeitsumfeld
- Vielfältige Fortbildungsoptionen
- Begleitete Einarbeitung
- Möglichkeit eines Jobtickets
- Gestaltungsspielraum
- Interdisziplinäre Zusammenarbeit
Ist dir ein Fehler aufgefallen?
Teile uns mit, was nicht funktioniert hat, damit wir es schnell beheben können. Sende eine E-Mail an fachkraefte(at)img-sachsen-anhalt.de