die­„Mobile­Opferberatung“­sowie­ihr­Projekt­„Standing­together.­Traumasensible­Begleitung­und­Communityarbeit“
Über diesen Job
Miteinander – Netzwerk für Demokratie und Weltoffenheit in Sachsen-Anhalt e.V. sucht zum 01.02.2026 zwei Mitarbeiter*innen für die „Mobile Opferberatung“ und das Projekt „Standing together“ in Halle (Saale) und Magdeburg. Die Stellen umfassen die Beratung und Unterstützung von Opfern rechter Gewalt sowie die Organisation von Empowerment-Workshops. Bewerber*innen sollten über einen (Fach-)Hochschulabschluss im Bereich soziale Arbeit oder verwandten Disziplinen verfügen und Erfahrung in der Beratung sowie in der Bildungsarbeit mit einem Fokus auf Antisemitismus und Rassismus mitbringen. Die Vergütung erfolgt in Anlehnung an TV-L EG 10, zunächst befristet bis zum 31.12.2026.
Aufgaben
- Aufsuchende Beratung und Unterstützung nach rechtsmotivierten Angriffen anbieten
- Psychosoziale Beratung und Krisenintervention durchführen
- Begleitung zu Polizei, bei Gerichtsverfahren und anderen Behörden ermöglichen
- Unterstützung bei der Beantragung von Entschädigungsleistungen leisten
- Verweisberatung zu therapeutischen und anderen Fach- und Beratungsstellen anbieten
- Lokale Interventionen durchführen
- Unterstützung der „Soligruppe 9. Oktober“ sowie des „TEKİEZ - Raum des Erinnerns und der Solidarität“ leisten
- Organisierung von und Begleitung zu Gedenkveranstaltungen, Fachgesprächen oder Netzwerktreffen durchführen
- Koordinierung von Anfragen an Überlebende und Unterstützung bei der Umsetzung sicherstellen
- Öffentlichkeitsarbeit leisten
- Self-Empowerment von Betroffenen rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt ermöglichen
- Organisierung von Empowerment-Workshops durchführen
- Unterstützung bei der Umsetzung eigener Projektvorhaben von Betroffenen und traumasensible Begleitung bieten
- Vernetzung von Überlebenden und Betroffenen des Anschlags von Halle (Saale) und Wiedersdorf mit anderen Betroffenen vorurteilsmotivierter Gewalt unterstützen
- Entwicklung und Umsetzung von Austauschformaten durchführen
- Konzeptionelle Weiterentwicklung und Stärkung der bisherigen Vernetzungs- und Empowermentarbeit vorantreiben
- Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit durchführen
Anforderungen
- Abgeschlossenes Studium oder vergleichbare Qualifikation im Bereich Sozialarbeit, Psychologie oder Sozialwissenschaften
- Fundierte Kenntnisse zu Antisemitismus, Rassismus, Rechtsterrorismus und rechter Gewalt
- Erfahrungen in der Beratungsarbeit, insbesondere mit vulnerablen Gruppen und Opferberatung
- Kenntnisse in der Bildungs- und Empowermentarbeit mit einem rassismus- und antisemitismuskritischen Ansatz
- Team- und Konfliktfähigkeit sowie selbständige, strukturierte Arbeitsweise
- Selbstreflexions- und Selbstfürsorgekompetenz
- Bereitschaft zur aufsuchenden Arbeit und für bundesweite Dienstreisen
- Gute mündliche und schriftliche Kenntnisse der deutschen und englischen Sprache sowie idealerweise weitere Sprachen wie Arabisch
Benefits
- Vergütung nach TV-L EG 10
- Jahressonderzahlung
- Befristete Stelle
- Fortbildungsmöglichkeiten
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